Monday, 14.10.19
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Zigarrenproduktion Geschichte

Zigarrenproduktion Geschichte


Zigarrenproduktion… wie und warum so manche Marke erfunden wurde.

Um die Produktion manch einer Zigarrenmarke ranken sich Geschichten, spannende, witzige, amüsante Geschichten. Es wäre geradezu schade, Ihnen nicht einige davon zu erzählen.



Die Marke Villiger

Jean Villiger, der Schweizer Buchalter, war etwas ungehalten. Die Zigarren, die er im Jahr 1888 in Pfeffikorn kaufen konnte, entsprachen wohl nicht seinen Qualitätsansprüchen. Also kreierte er einfach seine eigene Marke, die soviel Erfolg hatte, dass die Marke Villiger weit über die Grenzen der Schweiz hinaus bekannt wurde.

Mittlerweile werden Villiger Zigarren in der Schweiz und auch in Deutschland produziert. Im Jahr 2003 wurde der jährliche Output an Zigarren allein durch die deutsche Produktionsstätte in Waldshut-Tiengen mit 85 Millionen Zigarren und Rillos angegeben. Villiger: Ein bescheidener Anfang, der zu beachtlichem Erfolg führte.

Die Marke Travis Club

Im Jahr 1909 wurde der Travis Club in San Antonio (Texas) gegründet. Es war nicht unbedingt ein Club armer Leute und so befanden die Mitglieder, dem Club täte eine eigene Zigarre gut. Also machte sich der Zigarrenproduzent Henry William Finck, ebenfalls Clubmitglied, an die Arbeit. Und zunächst war das sehr zufrieden stellende Ergebnis dieser Arbeit tatsächlich nur den Clubmitgliedern vorbehalten.

Zu Zeiten des Ersten Weltkriegs gelangte die Zigarre jedoch durch Offiziere, die verstärkt Aufnahme im Club fanden, auch nach Außen. Die Zigarre hat den Club selbst mittlerweile bereits um viele Jahre überlebt.

Die Marke Marsh Wheeling

Marsh Wheeling Zigarren sind Massenprodukte. M. Marsh & Sons warfen sie ab etwa 1840 auf den Markt und hatten als Zielgruppe unter anderem die Pioniere im Auge, die sich langsam aber sicher den Westen der heutigen USA eroberten. Einen einzigen Penny mussten die Pioniere für diese Produkte bezahlen. Die mittlerweile mit Maschinen produzierten Zigarren könnten auch heute noch als Beweis dienen, dass Billigprodukte vielleicht keine Spitzenqualität bieten, jedoch für zwischendurch durchaus akzeptabel sind.

Die Marke Joya de Nicaragua

Diese Marke soll als Beispiel für viele gelten. In der Zeit nach der kubanischen Revolution floh eine ganze Reihe von Kubanern ins Exil. Einige von ihnen brachten umfangreiches Wissen über die Produktion von Zigarren in ihr Aufnahmeland mit. Nicaragua bot diesen Menschen gute Voraussetzungen für Tabakpflanzungen mit guter Ernte.

1965 entstand so die Marke Joya de Nicaragua, die nach der Revolution in Nicaragua durch ein Handelsboykott bedroht wurde, sich mittlerweile aber längst wieder erholt hat.



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