Friday, 06.12.19
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Zigarren & Frauen

Zigarren und Frauen


Zigarren - nichts für Frauen?

Natürlich sind Zigarren auch etwas für Frauen. Viele bekannte Frauen lieben oder liebten Zigarren: Die Schriftstellerin George Sand rauchte sie als eine der ersten Frauen Europas in der Öffentlichkeit, die berühmte Gangsterin Bonny Parker gab ihr ein rebellisches Image.



Und heute? Falls die Männer das Rauchen einer Zigarre jemals wirklich als ihre und nur ihre Domäne betrachteten: Die Frauen von heute beweisen ihnen, wie falsch diese Annahme ist.

Rauchen als Emanzipation

Damals, als Columbus aus europäischer Sicht Amerika entdeckte, war alles noch ganz einfach: Frauen wie Männer rauchten den dort angebauten Tabak gleichermaßen. Später jedoch, als die Zigarre Europa und die Vereinigten Staaten von Amerika eroberte, war das Rauchen von Zigarren weitgehend Männersache. Und so mussten sich die Frauen das Recht auf den Genuss einer Zigarre hart erkämpfen und die brennende Zigarre in Frauenhand wurde auch zum Zeichen der Emanzipation.

George Sand - die Freiheit der Lust… zu denken, zu lieben, zu rauchen

Die Schriftstellerin George Sand brach viele Konventionen. Sie lebte von 1804 bis 1876, trug bisweilen Männerhosen und nahm sich heraus, zu lieben, wem ihr Herz gehörte. Sie war politisch interessiert und bezog Stellung und sie rauchte als eine der ersten Frauen in Europa öffentlich… Zigarren. All das machte sie zu einer außergewöhnlichen Frau, die sowohl Bewunderung für ihre Art zu leben als auch Widerstand erfuhr.

Die Freiheit der Kunst - die Freiheit der Frau

Auch die Schriftstellerin Colette nahm sich die Freiheiten heraus, die die Gesellschaft Frauen verwehren wollte. Skandale scheute sie nicht und die Zigarre bedeutete ihr ebenso Genuss wie Sinnbild der Freiheit, männlicher Macht die weibliche entgegenzustellen.

Die Kunst bot den frühren Zigarrenraucherinnen wie kaum ein anderer gesellschaftlicher Bereich einen gewissen Freiraum. Schriftstellerinnen, Künstlerinnen verzeiht die Gesellschaft am ehesten den Bruch von Konventionen. Es scheint aus der Sicht vieler Menschen zum Berufsbild des Künstlers zu gehören, etwas exzentrisch zu sein.

Die Zigarre und der Kampf um Emanzipation

Auch den organisierten Kampf von Frauen um mehr Rechte im gesellschaftlichen Leben begleitete die Zigarre. So war beispielsweise die deutsche Schriftstellerin Luise Hoche als Zigarrenraucherin bekannt. Im April 1848 gründete sie in Berlin den “Club Emanzipierter Frauen”.

Später wurde sie jedoch gezwungen, Berlin zu verlassen. Als politisches Symbol für den Kampf um Gleichberechtigung der Frauen nutzten auch die Suffragetten die Zigarre. Suffragetten war ein Sammelbegriff für sehr engagierte, teilweise radikale Frauenrechtlerinnen in den USA und Großbritannien.

Die rauchende Gangsterin - Bonnie Parker

Es ist keinesfalls ein Verdienst, Menschen zu morden und Geschäfte zu überfallen. Dennoch taugte die Geschichte vom Gangsterpärchen Bonnie und Clyde dazu, auch den Mythos von Freiheit und Rebellion zu untermauern, der mit dem Rauchen einer Zigarre verbunden ist. Bekannt wurde eine Fotografie, auf der sich Bonnie Parker an einen Wagen lehnt, die Pistole in der Hand, die Zigarre im Mund.

Manch einer Frau mag das den Wunsch nach Ausbruch aus allzu engen Konventionen geweckt haben und manch ein Mann mag dieser starken Frau insgeheim auch Bewunderung entgegengebracht haben. Gut nur, dass dennoch nicht allzu viele Pärchen dem Vorbild von Bonnie und Clyde gefolgt sind.

Die Zigarre und die Frauen heute

Der Kampf um die Rechte von Frauen ist lange noch nicht geschlagen, aber er ist etwas leiser geworden. Der Genuss mag für eine Frau von heute beim Rauchen einer Zigarre wieder stärker als die Symbolik in den Vordergrund gerückt sein. Aber auch heute noch steht die Zigarre für Macht und gewonnene Freiheit, an der auch die Frauen teilhaben.

Die Schauspielerin Sharon Stone und die Musikerin Madonna gehören ebenso zu den bekennenden Zigarrenraucherinnen wie das Model Linda Evangelista. Mittlerweile haben Frauen auch Zigarrenclubs gegründet, in denen sie ihrer Lust an der brennenden Zigarre frönen. Die Zeiten fast ausschließlich männlicher Zigarrenliebhaber sind wohl endgültig vorbei.



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