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Zigarrentabak aus Deutschland


Zu den berühmtesten Anbauländern für Zigarrentabak gehört Deutschland mit Sicherheit nicht. Und doch gibt es sie: Deutsche Regionen, in denen Tabak angebaut wird, der tatsächlich auch für Zigarren verwendet wird. Die Namen des Tabaks klingen mitunter seltsam, eher geschaffen für Rotwein oder politische Gruppen: Namen wie Geudertheimer und Rot Front Korso sind gute Beispiele dafür.



Geudertheimer

Geudertheim ist eine Ortschaft im Elsass und Namensgeber dieser Tabaksorte, die zu den am meisten angebauten Tabaken in Deutschland gehört. Die Pflanze bevorzugt Boden, der aus einer Mischung von Lehm und Sand besteht. Der aus der Pflanze gewonnene Tabak gilt als mild, dunkel und sehr aromatisch, sein Nikotingehalt wird als relativ niedrig beschrieben. Angebaut wird der Tabak beispielsweise in Baden, in Wittlich und in Vierraden in der Uckermark.

Rot Front Korso

Ebenfalls eine eher dunkle Tabaksorte, die beispielsweise in Österreich für Zigarren verwendet wird. Sie stammt aus der Lausitz, einem Gebiet in Ostdeutschland. Genau betrachtet handelt es sich beim Rot Front Korso um eine veredelte Form der Geudertheimer Tabakpflanze. Bei beiden Tabakarten, Geudertheimer und Rot Front Korso, kann bei genügend langer Trocknung der Blätter auf eine Fermentation verzichtet werden. Das erleichtert die Bearbeitung der Tabakblätter, bevor sie für die Produktion von Zigarren genutzt werden.

Pereg, Adonis und Pergeu

Ebenfalls aus dem Geudertheimer Tabak wurden die Tabaksorten Pereg und Pergeu gezüchtet. Beide Sorten sind sehr resistent gegen Blauschimmel. Wer besonders nikotinarm rauchen möchte, dem sei der Adonis-Tabak empfohlen. All diese Tabak können auch als Samen gekauft und zur eigenen Tabakpflanzung verwendet werden.

Ursprünge des deutschen Tabakanbaus

Die Pfalz gilt als eine Wiege des deutschen Tabakanbaus. Der Beginn dieser zeitweise durchaus einträglichen Arbeit wird auf das Jahr 1573 datiert. Einer der ersten, die sich im Pfälzer Ort Hatzenbühl dem Anbau von Tabak widmeten, war ein Pfarrer namens Anselmann. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts arbeiteten etwa 200.000 Menschen im Tabakanbau in der Pfalz. Das mag die wirtschaftliche Bedeutung unterstreichen, die Tabak zeitweise für die Wirtschaftskraft einiger deutschen Regionen besaß. Für den Anbau von Tabak für Premium-Zigarren sind in Deutschland jedoch kaum die Voraussetzungen gegeben.



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