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Maschinenproduzierte Zigarren
Ran an die Maschinen — die schnelle Art der Zigarrenproduktion
Die Produktion handgemachter Zigarren ist relativ teuer und zeitaufwändig: Deshalb war es nur eine Frage der Zeit, dass die maschinelle Produktion als Alternative realisiert wird. Maschinell gefertigte Zigarren haben den schlechteren Ruf und tatsächlich ist die Qualität handgemachter Zigarren noch immer meist höher. Aber die Produkte aus Maschinenproduktion haben im Lauf der Zeit an Qualität zugelegt und überzeugen mittlerweile auch so manchen Experten.
Tabakbruch statt langer Blätter
Maschinell gefertigte Zigarren sind anders als handgefertigte, meistens jedenfalls: Oftmals besteht ihre Einlage aus Tabakbruch. Bei einigen qualitativ hochwertigen Zigarren aus der Maschinenproduktion werden jedoch auch lange Einlageblätter verwendet, sodass so genannte Longfiller entstehen. Mit langen Einlageblättern brennt eine Zigarre langsamer und entwickelt nicht soviel Hitze wie etwa bei einer Einlage aus Tabakbruch. Dadurch entfaltet sich das Aroma der Zigarre wesentlich besser.
Umblatt und Deckblatt
Die so genannten Umblätter, die vor dem Deckblatt um die Einlage gewickelt werden, werden häufig aus homogenisierten Tabak gefertigt: Er besteht aus Tabakpulver, Zellulose und Fasern von Pflanzen und kommt meist in Form von großen Endlos-Tabakbögen in die Produktion. Diese Bögen sehen ein wenig wie Papier aus und werden um die Einlage gewickelt, die maschinell in die Form eines Stabes gepresst wird. Für die Produktion des Mundstücks wird an einem der Enden der Puppe, auch Wickel genannt, etwas Tabak entfernt, sodass das Ende ebenfalls zusammengedrückt werden kann.
Puppe oder Wickel nennt sich die vom Umblatt umschlossene Einlage. Die Deckblätter werden anschließend mithilfe von Deckblattmaschinen um die Puppe gewickelt, allerdings gibt es auch Alternativverfahren.
Halb-maschinelle Produktion
In Kuba hat sich auch ein Verfahren etabliert, bei dem die Puppe maschinell gefertigt wird, das Deckblatt aber von Hand um die Puppe gerollt wird. Meist entstehen so Zigarren mit langen Einlageblättern, die eine relativ gute Qualität aufweisen.
Häufige Unterschiede zu handgemachten Zigarren
Falls Sie eine Zigarre ohne Kappe angeboten bekommen, deren Spitze Sie also nicht abschneiden müssen, so handelt es sich fast immer um eine maschinell produzierte Zigarre. Und wenn Kappen, also Zigarettenspitzen existieren, sind sie meist spitzer als bei den handgemachten Zigarren. Das Deckblatt ist darüber hinaus oft nicht so fein wie bei handgemachten Zigarren
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